Geschirrspülmaschine

Eine Geschirrspülmaschine als Kurzform auch Geschirrspüler genannt, ist ein meist in Küchen eingesetztes Gerät, welches maschinell Töpfe, Geschirr, Gläser, Küchenutensilien und Essbesteck reinigt. Der Gebrauch von Geschirrspülmaschinen, in der Schweiz auch Geschirrwaschmaschine genannt, erspart viel Zeit, dafür wird mehr Geschirr verwendet. Nach Aussage des statistischen Bundesamt Deutschland hatten im Jahr 2011 in den privaten Haushalten 67,0 Prozent eine Spülmaschine.

Historie der Spülmaschine

Im Jahre 1850 erhielt Joel Houghton das erste Patent für eine handbetriebene Spülmaschine aus Holz, die schlecht funktionierte. 15 Jahre später bekam L. A. Alexander das nächste Patent, dieses Gerät funktionierte auch nicht einwandfrei. Im Jahre 1886 erhielt die Amerikanerin Josephine Cochrane ein Patent für einen Geschirrspüler, der mit Wasserdruck arbeitete. Sie ist die Erfinderin des Geschirrspülers. Die erste Geschirrspülmaschine wurde 1893 in Chicago auf der Weltausstellung präsentiert.
Die Firma Miele baute erstmals 1929 die ersten elektrischen Geschirrspülmaschinen für Europa.

Reinigungsprozess der Spülmaschine

Über den eingebauten Wasserenthärter läuft Wasser in den Reinigungsraum ein und wird von der Maschine erhitzt. Der Heizstab bringt das Wasser auf die gewünschte Temperatur. Oft wird schon während des Aufheizvorgangs das Wasser im Auffangbecken mit einer Pumpe von unten über rotierende Arme auf das Geschirr gespritzt, um Dreck und Verkrustungen einzuweichen.

Dann öffnet sich die Klappe des Dosierbehälters und Reiniger wird zum Wasser hinzugegeben und das Geschirr wird damit behandelt, um die Verschmutzungen vom Geschirr zu lösen. Die abtropfende Reinigungslösung fängt das Auffangbecken auf und die Pumpe bringt die Lösung erneut zum Geschirr.

Nach dieser Reinigung, wird die Reinigungslösung abgepumpt, und frisches Wasser läuft über den Wasserenthärter ein und wird auf eine wesentliche höhere Temperatur als beim Reinigen aufgeheizt.

Jetzt kommt ein wenig Klarspüler dazu und das Geschirr wird damit von unten bespritzt. Der Klarspüler setzt die Oberflächenspannung des Wassers herab, damit sich keine Tropfen auf dem Geschirr bilden.

Nachdem die Klarspülerlösung abgepumpt ist, verdampft der auf dem Geschirr verbliebene sehr dünne Wasserfilm durch die hohe Temperatur beziehungsweise durch die Restwärme des Geschirrs sehr rasch. Das Geschirr kann trotz der hohen Luftfeuchtigkeit im Gerät ohne sichtbare Rückstände trocknen. Das Trockenergebnis wird besser, wenn nach Beendigung des Spülprogramms die Tür des Geschirrspülers geöffnet wird und der Wasserdampf entweichen kann. http://www.spuelmaschinen-test.info/

Befüllung der Maschine

Früher musste man bei Geschirrspüler test in regelmäßigen Abständen Reiniger, Klarspüler und Salz nachfüllen. Heutzutage funktioniert dies mit modernen Reinigungstabs, die all dies in nur einem einzigen ab vereinen und das nachfüllen überflüssig machen.