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DAS EUROPÄISCHE SCHÜTZENFEST
Alle drei Jahre findet in regelmässigem Wechsel ein Europaschützenfest statt, welches abwechselnd in den einzelnen Regionen durchgeführt wird. Dieses Europaschützenfest dient vor allem dem Gemeinschaftserlebnis. Hier treffen sich die Schützenschwestern und Schützenbrüder um gemeinsam ein grosses Fest zu feiern. Dabei steht der Kamaradschaftsgedanke im Vordergrund. Gemeinsame Veranstaltungen über die Grenzen der Nationen Europas hinweg spielen hier eine grosse Rolle; aber auch der sportliche Wettkampf in allen möglichen Disziplinen, die sich aus den langen Traditionen des Schützenwesen überliefert haben, wie Fahnenschwenken, Trommeln, Musik, Gewehr-, Hand- und Kreuzbogenschießen. Je nach Austragungsort werden diese Disziplinen jeweils um die örtlichen Besonderheiten erweitert, so das die Teilnehmer auch die speziellen Besonderheiten der jeweiligen Region kennen lernen.
Der grösste Wettbewerb ist jedoch bei diesem Fest das “Europakönigschießen”. Dabei wird aus allen teilnehmenden Nationen der “Europakönig” ausgeschossen, der dann für drei Jahre der höchste Repräsentant der EGS ist.
Für die Organisation dieses Festes stehen neben dem örtlichen Ausrichter und dem Präsidium der EGS drei spezielle Kommissionen zur Verfügung: die Schießkommision, die Musikkommission und die Fahnenschwenker- Kommission.
Zwischen den Europaschützenfesten finden jährlich besondere Veranstaltungen wie Symposien oder Fachtagungen statt, bei denen sich die Schützen in den verschiedensten Bereichen weiter bilden können. Diese Tagungen dienen aber auch dem gegenseitigen Kennenlernen und Erfahren der anderen Arten des Schützenwesens in Europa in seiner ganzen Vielfalt mit all seinen Unterschieden.
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